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Audio-Book, E-Book, What-Book?

Und ich hatte immer gedacht, die schwierigste Sache am Schreiben eines Romans, ist das Schreiben. Weit gefehlt! Denn ist das liebe Buch erst einmal fertig, stellt sich die Frage, wie veröffentliche ich es?

Ich bin ein eher klassischer Buchtyp. Ich liebe gebundene Bücher. Nicht umsonst habe ich mich schnell dazu entschlossen, das Buch als Printausgabe zu veröffentlichen, wie ihr hier nachlesen könnt. Ich liebe den Geruch von Druckerschwärze, das Geräusch des Papiers und den Wind, der mir entgegenschlägt, wenn ich den Buchdeckel fallen lasse. Bücher sind magisch. Sie regen meine Phantasie an. Schon wenn ich sie in die Hand nehme, bekomme ich Ideen, was in ihnen geschrieben stehen könnte. Als Kind bin ich immer wieder gerne in die Buchhandlung gegangen und habe Bücher angefasst. Manchmal hat es gereicht, sie einfach zu berühren, damit sie mich inspiriert haben.

Deshalb bin ich ein wenig skeptisch, wenn es um andere Formen der Buchveröffentlichung geht. Kann ein Buch tatsächlich auf einem e-book-Reader ebenso begeistern? Wenn ich eine Geschichte nur höre, und nicht lese, sauge ich sie dann genauso auf?

Für mich ist die Antwort: Nein! Das heißt aber noch lange nicht, dass E-Books und Hörbücher der Printausgabe in irgendetwas nachstehen.

Ich habe seit einiger Zeit einen audible-Account. Ich pendele beruflich und verbringe viel Zeit im Auto. Hörbücher haben mir nicht nur die Fahrten versüßt. Ich bin zeitweise überhaupt wieder zum Lesen gekommen. Dabei habe ich durch die Stimmen der teilweise wunderbaren Sprecher Bücher auf eine ganz neue, andere Art zu schätzen gelernt. Wenn die Vorleser dramatische Pausen machen, können meine ungeduldigen Augen nicht schon zum nächsten Satz wandern. Ich muss die ganze Dramatik des Augenblicks auf mich wirken lassen. Das war neu und großartig! Wenn die Figuren vor Schmerz schreien, kann man es tatsächlich hören. Wenn sie flüstern, muss man die Ohren spitzen.

Und zuletzt haben Hörbücher bei meinem Leseverhalten für viel mehr Disziplin gesorgt. Ich lese nämlich immer das Ende, kurz nachdem ich ein Buch begonnen habe. (Furchtbar, ich weiß!) Das geht bei Audio-Books nicht. Somit muss ich spoilerfrei das Ende abwarten und kann es tatsächlich so erleben, wie der Autor es sich überlegt hat.

Ich habe beschlossen, mir die ganz eigene Magie von E- und Audio-Books nutzbar zu machen. Aus diesem Grund arbeite ich gerade an einer E-Book Ausgabe. Auch an der Hörbuchausgabe wird fleißig geschraubt. Beides kommt spätestens im Herbst. Wann genau sie erscheinen, erfahrt ihr hier zuerst. Stellt also sicher, dass ihr mir folgt, um nichts zu verpassen!

Und wenn mir alles zu viel wird, kann ich mir ja immer noch die gute alte Printausgabe zur Hand nehmen. Denn bei allen Vorteilen der digitalen Bücher, sie duftet immer noch am besten.

Eure Freya

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Vorbild: Pirat mit Holzbein

Nachdem ihr eine weitere Kostprobe aus meinem Roman „Die Krone von Atlantis“ lesen konntet, kommen hier, wie versprochen, ein paar Infos zu meinem Charakter Christopher Rider.

Vielleicht ist es ein wenig ungewöhnlich mit dem Antagonisten den Roman zu beginnen. Ihr lernt den Bösewichten vor den Helden kennen. Ich habe das nicht bewusst so geschrieben. Als ich das Buch verfasst habe, zog es mich am Anfang der Geschichte zu Rider hin. Das liegt vermutlich daran, dass er mein Lieblingscharakter ist.

Bevor ihr jetzt denkt: Was ist das für eine Autorin, deren liebste Figur der Gegenspieler ist? Lasst mich ausführen! Ich bin der Auffassung, dass ein Held immer nur so gut sein kann wie der Antagonist. Nur wenn der Bösewicht interessant und menschlich, vielleicht sogar sympathisch ist, hat der Held einen echten Gegner, den es sich zu überwinden lohnt. Ist er aber eine Figur nach dem Schema F – schlecht, weil er um der Handlung willen schlecht sein muss – neigt er in der Geschichte dazu, immerzu dem Helden in die Hände zu spielen. Der Klassiker für mich ist hier das böse Genie, das dem gefesselten Superhelden seinen Plan erklärt. Er bringt die Hauptfigur im Anschluss nicht um (wäre ja auch zu logisch), sondern gibt ihr quasi eine Handlungsanleitung mit, wie er geschlagen werden kann.

Natürlich gewinnen die Guten am Ende der Geschichte. Und ich mag solche Bücher und Filme durchaus. Ist der Böse aber clever, brilliant und dazu noch auf eine Art und Weise motiviert, die Mitgefühl beim Leser erzeugt, regt der Sieg der Helden über die Bösen zum Nachdenken an. Das ist (für mich) ein Moment, in dem echte Inspiration einsetzt.

Zum ersten Mal habe ich mir solche Gedanken zu einem Piraten gemacht. Ohne dass ich es erklären konnte, faszinierte mich schon als Kind der Charakter von Long John Silver aus Robert Louis Stevensons „Die Schatzinsel“. Dass Silver der Schurke ist, stellt sich erst später im Buch raus. Vorher werden er und Jim Hawkins (der Protagonist) Freunde. Mich hat zutiefst beeindruckt, dass Silvers Zuneigung zu Jim im Laufe des Buches nicht nachlässt. Er ist zwar skrupellos und auf den Schatz fixiert. Aber man merkt, dass er Jim nach wie vor schätzt und ihn eigentlich beschützen will. Gleichzeitig ist auch Jim hin und her gerissen zwischen seinen Sympathien für Silver und seinem Gerechtigkeitssinn.

Natürlich bekommt Silver am Ende den Schatz nicht und Jim kehrt wohlbehalten zu seiner Mutter zurück. Silver und Jim wachsen aber an ihrem Abenteuer, sind beide hinterher nicht dieselben, die sie vorher waren. Und sie nehmen den Leser bei ihrer Entwicklung mit. Als Kind hat mir die Figur von Silver die Erkenntnis beschert, dass es zwischen gut und böse viel dazwischen gibt. Ein Bösewicht, der ausnahmsweise gut sein kann, macht ein Buch und eine Geschichte erst richtig spannend. Man hofft doch bis zum Schluss, dass das Gute in der Figur siegt.

Ich habe versucht, mit Christopher Rider einen ähnlich spannenden Charakter zu schaffen. Er war nicht immer ein Mörder so wie heute. Er hat gute Gründe, so verbittert zu sein. Und wer weiß, vielleicht ist er ja nicht immer so ein Schuft, sondern kann selten freundlich, pflichtbewusst und sogar lieb sein. Um das aber herauszufinden, müsst ihr mein Buch lesen. Klickt hier, wenn ihr es bestellen wollt.

Eure Freya

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Meine 3 (Anti-?)Helden

Mit „Die Krone von Atlantis“ habe ich Neuland betreten. Wie ihr bereits aus der Inhaltsanhabe wisst (klickt hier, um sie nachzulesen), hat mein Hauptcharakter ein Geheimnis. Also stand ich vor der Frage: Wie kann Ria ihr Geheimnis vor dem Leser verbergen? Denn als das Geheimnis in der Handlung gelüftet wird, nimmt die Geschichte erst richtig Fahrt auf. 🙂 (Wer jetzt schon neugierig ist, und erfahren will, was das Geheimnis ist, kann sich das Buch gerne direkt hier bestellen!).

Meine Leser sollen meine Charaktere richtig kennenlernen können. Sie sollen ihre Gedanken erfahren, sich aber gleichzeitig auch eine eigene Meinung zu ihnen machen können. Die Handlung lebt davon, dass einige Informationen erst zu bestimmten Zeitpunkten herauskommen. Wer ist Ria zum Beispiel? Ist das überhaupt ihr richtiger Name? Wieso hat sie diese Kette gestohlen?

Um meinen Figuren ihre Geheimnisse zu lassen, habe ich mich entschieden, die Geschichte zum ersten Mal aus Sicht von drei verschiedenen Personen zu erzählen. Das hat es mir erlaubt, in bestimmten Situationen die Perspektive zu wechseln, damit die Gedanken einiger Charaktere verborgen bleiben können.

Bei diesen drei Personen handelt es sich um:

  • Ria – eine neunzehnjährige Diebin, die ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit macht.
  • Christopher Rider – ihm nimmt Ria die Kette ab und er macht Jagd auf sie. Er ist der Bösewicht und Antagonist im Buch. Doch ist er wirklich böse? Auch er ist eine mysteriöse Figur, über die man nur Stück für Stück etwas erfährt. So viel sei aber gesagt: Er hat zu den Helden der Geschichte eine interessante Beziehung.
  • Percival von Thalburg – alle nennen ihn Percy. Ihn habe ich richtig lieb gewonnen, als ich ihn geschrieben habe. Er ist ehrlich, tapfer und optimistisch. Ein richtiger Ritter. Aber auch er wird von seinen Dämonen verfolgt und kann ihnen nicht mehr entkommen.

Die nächsten drei Wochen werde ich jeweils diesen drei Figuren widmen. Los geht es am Sonntag! Da stelle ich euch jeweils eine Leseprobe ins Netz, um euch zu zeigen, wie ich die Figuren in das Buch eingeführt habe. Ich werde sie in der Reihenfolge vorstellen, in der sie auftauchen. Im Anschluss findet ihr auf meinem Blog, Bilder, Anekdoten und andere interessante Hintergrundinfos zu der Figur. Statt eines Behind-the-Scenes, ein Behind-the-pages also!

Den Anfang macht Christopher Rider. Stellt also sicher, dass ihr mir folgt, damit ihr nicht verpasst, wenn ich die Seiten des Buches online stelle, in denen er zuerst beschrieben wird. Ich freue mich schon drauf!

Eure Freya

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Phantasie und Wirklichkeit

Na, wie habt ihr euch die Kette vorgestellt, die bereits auf den ersten Seiten meines Buches eine Rolle spielt. Wer den Prolog zu meinem Roman „Die Krone von Atlantis“ noch nicht kennt, kann sich hier auf den neusten Stand bringen. Worum es überhaupt geht, erfahrt ihr hier.

Es war überhaupt nicht einfach, die Kette zu beschreiben, die sich Gräfin Eleana da unter den Nagel reißen möchte. Der Anhänger wird in der kommenden Handlung eine wichtige Rolle spielen, daher war es mir wichtig, dass die Leser eine gute Vorstellung davon haben, wie das gute Stück überhaupt aussieht. Was mir geholfen hat? Die Kette gibt es in Wirklichkeit! 🙂

In diesem Beitrag und auf meinem Instagram Account könnt ihr euch ein genaues Bild von der Kette machen. Es gibt sie nirgendwo zu kaufen. Sie ist ein Einzelstück, das auf meinem eigenen Design beruht. Wer genau hinsieht, kann auch sehen, dass das Design auf dem Cover meines Buches zu sehen ist. Lasst mich wissen, wenn ihr es entdeckt.

Der Anhänger ist ein Produkt meiner Phantasie, das es in das wirkliche Leben geschafft hat. Ich trage ihn fast jeden Tag, erinnert er mich doch daran, dass aus Gedanken mehr werden kann als nur ein schöner Zeitvertreib. Sie können die Dinge verändern. Und wenn es auch nur mein Aussehen ist.

Bleibt jedenfalls dran, wenn ihr wissen wollt, was es mit der Kette überhaupt auf sich hat. Eines sei jedenfalls gesagt: Sie ist mehr als nur ein Schmuckstück. Nichts ist auf den ersten Blick, wie es scheint. Das wird auch eine gewisse Ria Thale bald erfahren, die ich euch demnächst vorstelle.

Bis dahin freue ich mich auf euer Feedback!

Eure Freya

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Sie sind da!

Es ist endlich so weit. Meine Nachbarin drückte mir ein riesiges (und schweres!) Paket in die Hand, das sich verdächtig nach Büchern anfühlte. Und als ich es öffnete, war es endlich so weit. Ich hielt die ersten (Prototyp-)Exemplare von „Die Krone von Atlantis“ in meinen Händen.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, das Buch, das man selbst geschrieben hat, fertig gedruckt und gebunden in der Hand zu halten. Den eigenen Namen auf dem Cover zu lesen, ist mit nichts in der Welt zu vergleichen.

Es sind diese kleinen Momente, die mir immer wieder zeigen, dass Träume doch wahr werden können. Denn dieses Buch, das ich nun anfassen kann, in dem ich rumblättere, und in dem ich meine eigene Geschichte lese, hat irgendwann mal mit einem fixen Gedanken angefangen.

Bei „Die Krone von Atlantis“ lautete dieser Gedanke: „Vielleicht ist es an der Zeit.“ Denn ich trage die Geschichte um Ria, Percy und den grissenen Rider schon seit einer Ewigkeit mit mir rum. Aber davon erzähle ich an späterer Stelle. Jetzt erst einmal vertiefe ich mich in mein eigenes Buch. Und ich werde jede Sekunde genießen! 🙂

Eure Freya