Die Macht der drei

Nachdem mein E-Book nun draußen ist, erreicht mich oft die Frage, ob denn „Die Krone von Atlantis“ Teil einer Reihe ist. Und wenn ja: wie viele Bände wird es geben? Zu meiner Schande muss ich dann gestehen, dass ich die Antwort auf diese Frage immer wusste, aber nie richtig kommunziert habe. Daher kommt es hier einmal laut für die ganze Welt: „Die Krone von Atlantis“ ist Band 1 von 3. Es ist der erste Teil einer Trilogie, die „Das Erbe von Atlantis“ heißt.

Ich habe „Die Krone von Atlantis“ immer als Teil eines Dreier-Gespanns aus Bücher geplant. Etwas anderes konnte ich mir nie vorstellen. Während meiner Zeit in den USA habe ich kurzzeitig darüber sinniert, vier Teile zu schreiben. Als ich aber den groben Plot zusammen hatte, habe ich mich klar dagegen entschieden. Auch mehr Bände waren für mich niemals eine Option.

Warum? Ja, diese Frage habe ich mir nie richtig gestellt, bis heute. Ich schätze, ich bin auf die Idee gekommen, drei Bücher zu schreiben, weil ich selber gerne Trilogien konsumiere. Ich bin ein riesiger Fan des großartigen Kai Meyers. Seit ich „Die Fließende Königin“ in den Fingern hatte, habe ich jedes seiner Bücher verschlungen. (Mein Favorit ist übrigens „Asche und Phönix“ – ausgerechnet ein Einzelband :P) Auch bei Filmen bin ich ein großer Anhänger von Dreiteilern. Seit ich vier Jahre alt bin, liebe ich Star Wars heiß und innig.

Es hat jedoch einen klaren Grund, warum ich Trilogien so gerne mag und in echtem Größenwahn auf die Idee gekommen bin, eine eigene zu schreiben. Es liegt wieder einmal an den Charakteren.

Wie ihr aus meinem Post zu Long John Silver aus Robert Louis Stevensons „Die Schatzinsel“ wisst, beschäftigen mich bei Büchern am meisten die Charaktere. Interessante Figuren mit Ecken und Kanten sowie einem komplexen inneren Leben sind für mich der Grund warum ich lese, schreibe und Filme das x-te Mal anschauen kann.

Als ich die Krone von Atlantis konzipiert habe, haben meine Charaktere schnell ein Eigenleben entwickelt. Und für mich war von Anfang an klar: Um die Entwicklung, die die Figuren nehmen sollen, glaubhaft zu erzählen, muss ich nicht nur eine längere Zeitspanne abdecken. Ich muss sie vor verschiedene Herausforderungen stellen, an denen sie wachsen und vielleicht auch scheitern sollen.

Drei Bücher geben einem diesen Spielraum und gleichzeitig die klare Richtung, wie es auf das Ende zusteuert. Wie geht es nach dem Sieg in der einen Situation weiter? Was passiert, nachdem alles dramatisch schief gelaufen ist? Wie gehen die Figuren mit Erfolg, Verlust, Verliebtsein und wahrer Liebe um?

Ich habe die Geschichte zu „Die Krone von Atlantis“ erstmalig konzipiert, als ich siebzehn Jahre alt war. Es ist wohl nicht nötig auszuführen, dass der Plot und die Figuren damals ganz anders waren. Aber genau das ist der Punkt. Die Ria, die mir heute durch den Kopf geht, ist eine ganz andere, als diejenige, mit der meine Reise mit dem Buch begonnen hat. (Sie hieß übrigens Amy, war furchtbar schüchtern und ein Schatten meiner heutigen Ria. Von ihr erzähle ich euch an anderer Stelle einmal… ;D) Ria, Percy, Rider und die anderen durften sich in mir entwickeln und ich tun es noch weiterhin. Mir bereitet diese Entwicklung unheimlich viel Freude und sie ist es, woran ich meine Leser teilhaben lassen möchte.

Wenn ihr also Rias, Percys und Riders Reise beginnen möchtet, schnappt euch das Buch und erlebt den ersten Teil des Abenteuers rund um das Erbe von Atlantis. Der zweite Teil ist natürlich in Arbeit… 😉

Eure Freya

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